verein für raum und zeit | REQUIEM (AT)
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REQUIEM (AT)

Als Rudolf Oetker, Sohn des Firmengründers August Oetker, im Ersten Weltkrieg fällt, fehlt der natürliche Nachfolger an der Spitze der Firma. Doch ein halbes Jahr nach Rudolfs Tod wird ihm noch ein Sohn geboren: Rudolf August. Als erwachsener Mann soll und wird er später die Firma übernehmen und im Wirtschaftswunder der 50er Jahre zu einem der erfolgreichsten Unternehmen Deutschlands formen.
Im Gedenken an den gefallenen Sohn des Firmengründers August Oetker wird, maßgeblich auf Initiative der Mutter Caroline Oetker, 1930 ein architektonisch aufregendes Konzerthaus eröffnet: die Rudolf-Oetker-Halle. Vierzehn Jahre später, der Zweite Weltkrieg. Ein Bombenangriff zerstört die Halle. Durch erneute Finanzierung der Familie Oetker wird sie nach dem Krieg der Stadt ein zweites Mal geschenkt.

Mit REQUIEM begibt sich der Zuschauer alleine auf einen Weg durch vergangene Zeiten und die weitläufigen Räume wie Hinterräume der Rudolf-Oetker-Halle, auf dem er den Schauspielerinnen und Schauspielern sehr nahe kommen wird. Die Grenze zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Realität und Traum wird durchlässig. Eine subjektive Reise ins Innere.

Uraufführung 10. Januar 2020
Rudolf-Oetker-Halle, Theater Bielefeld

BESETZUNG

Regie Bernhard Mikeska
Text Lothar Kittstein