verein für raum und zeit | ANTIGONE :: COMEBACK
50972
single,single-portfolio_page,postid-50972,edgt-core-1.1.2,ajax_fade,page_not_loaded,,vigor-ver-1.8.1, vertical_menu_with_scroll,smooth_scroll,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive
ANTIGONE :: COMEBACK

Ausgestattet mit einer VR-Brille erlebt der/die Zuschauer/in eine Zeitreise. Auf einer „Antigone“-Probe kommt er/sie live wie virtuell den Protagonisten sehr nahe. Unter den Konflikt von Antigone und Kreon, von Tyrannei und Widerstand, schiebt sich der Kampf zwischen Brecht und seiner Partnerin Helene Weigel.

Uraufführung 24. Oktober 2018
26./27./28./30./31. Oktober 2018
Voraufführungen am 22./23. Oktober 2018
Einlass alle 12 Minuten zwischen 17.36 und 21.48 Uhr. Für jede/n Zuschauer/in dauert das virtuelle und live-Erlebnis insgesamt ca 55 Minuten.
Theater Chur, Kauffmannstr. 6, 7000 Chur

Ticketbuchung
kasse@theaterchur.ch
und telefonisch Mo bis Fr 17 – 19 Uhr
T +41 81 252 66 44

ANTIGONE :: COMEBACK ist eine Zeitreise 70 Jahre zurück in das Theaterlabor der Zukunft und eine Wiederbegegnung mit seinen Protagonisten: Bertolt Brecht und Helene Weigel. Von der Schweizer Fremdenpolizei argwöhnisch beäugt, kommt das Ehepaar in den ersten Januartagen 1948 unbekannt in Chur an und nimmt Wohnsitz im Hotel „Stern“. Brechts Bearbeitung der „Antigone“ für das experimentierfreudige Theater Chur mit Weigel in der Titelrolle ist seine erste praktische Arbeit in Europa, seit er 1933 Deutschland verlassen hat. Auch Weigel, die siebenundvierzigjährig eigentlich zu alt ist für die Antigone, hat seit 15 Jahren auf keiner Bühne mehr gestanden. Beide sind von dem Erfolg der „Antigone“ existentiell abhängig. Für Weigel steht ihre Karriere auf dem Spiel, für Brecht sein ganzes Theatermodell. Unter den Konflikt von Antigone und Kreon, von Gesetzestreue und Freiheit, von Tyrannei und Widerstand, schiebt sich der Kampf zwischen Brecht und seiner Partnerin Weigel. Auf der „Antigone“-Probe geht es um nichts weniger als um die Gesetze von Spiel und Realität. Ausgestattet mit einer VR-Brille, begibt sich der Zuschauer alleine in die szenische Installation des Künstlertrios RAUM+ZEIT. Er kommt dabei Brecht und Helene Weigel live wie virtuell sehr nah und begibt sich auf eine subjektive Reise ins Innere.

BESETZUNG

Mit Claudia Renner, Peter Jecklin

Regie Bernhard Mikeska
Text Lothar Kittstein
Dramaturgie Alexandra Althoff
Bühne Duri Bischoff
Bühnenraum 360° Video Bert Neumann (†), Barbara Steiner | Duri Bischoff
Kostüme Eva Karobath
Sounddesign Knut Jensen
360° Video RAUM+ZEIT | Winnie Christiansen (tr_x) | Felix Patzke, Fabian Fischer (heimspiel)
Produktionsleitung Lukas Piccolin
Produktion RAUM+ZEIT, Theater Chur
Kooperation Lenore Blievernicht und Bert-Neumann-Association (BNA gUG) sowie Brechtfestival Augsburg, Landestheater Vorarlberg Bregenz

Mit freundlicher Unterstützung durch Kulturfachstelle der Stadt Chur, Kanton Graubünden, Graubündner Kantonalbank, Landis & Gyr Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Ars Rhenia, Fondation Nestlé pour l’art, Schweizerische Interpretenstiftung.